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Weinanbau in Spanien

Die römische Oberschicht liebte vor allem zwei Dinge: Eroberungen und Wein. Das lässt es nicht weiter verwunderlich erscheinen, dass auf den Bodegas der ehemaligen römischen Provinz Hispania heute 1.200.000 Hektar für den Weinanbau zur Verfügung stehen und das eigentlich für seinen Rotwein bekannte Spanien gleichzeitig der größte Weißweinhersteller der Welt ist. Das Qualitätssystem spanischer Weine ist daher ebenso streng wie das anderer bedeutender Weinbaugebiete. Die niedrigste Stufe bildet dabei der Vino de Mesa, auf dessen Etikett noch nicht einmal seine Herkunft stehen darf. Der Vino de la Tierra darf Angaben zur Rebsorte sowie zum Jahrgang machen - eine Angabe des Weinbaugebietes findet man lediglich auf Wein höchster Qualität, dem Vino de Pago. Innerhalb der Weinbaugebiete gibt es nochmals Unterteilungen der Qualität der Weine, die dem Wein meist anhand von Kriterien wie Lagerungsdauer und Behandlung verliehen werden. Bedeutende, weltbekannte Weinbaugebiete in Spanien sind etwa Andalusien, Aragonien, das Baskenland oder La Rioja. Von hoher Sonneneinstrahlung und warmen Temperaturen bis hin zum eher gemäßigten Klima eines Mittelgebirges bieten sich den vielen verschiedenen Rebsorten Spaniens in allen Landesteilen optimale Bedingungen.

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