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Weinanbau in Deutschland

Der Weinbau in Deutschland konzentriert sich auf die Herstellung drei bestimmter Weinarten: Tafelwein, Landwein und Prädikatswein. Der Tafelwein unterliegt keinen hohen Qualitätskontrollen - er zeichnet sich daher durch günstige Preise, aber schlechtere Qualität im Vergleich zu anderen Weinarten aus. Deutsche Tafelweine stammen aus insgesamt sechs Regionen des Landes, so etwa aus dem Weinbaugebiet Stargarder Land in Mecklenburg-Vorpommern. Der Deutsche Landwein entspricht der zweitniedrigsten Qualitätsstufe deutscher Weine. Er unterliegt bereits strengeren Richtlinien, seit 1982 gilt er als qualitativ hochwertiger Tafelwein, der sich durch einen trockenen bis halbtrockenen Geschmack auszeichnet und nur aus Trauben der Region hergestellt werden darf, aus der er stammt. In Deutschland gibt es insgesamt 20 Weinbaugebiete, die Landwein produzieren: Altbayern produziert beispielsweise den Baierwein, aber auch das Saarland-Mosel-Gebiet oder Baden sind in dieser Kategorie vertreten. Prädikatswein bezeichnet Wein der höchsten deutschen Qualitätsstufe und wird in sich in etliche Unterkategorien unterteilt, etwa Kabinett, Eiswein oder Auslese. Die Richtlinien sind streng, so müssen etwa die verwendeten Rebsorten in dem Weinbaugebiet zugelassen sein, der Wein darf keinesfalls mit Eichenholzstücken behandelt werden und es muss ein Mindestalkoholgehalt erreicht werden. In Deutschland erfüllen bisher nur 13 Weinbaugebiete diese strengen Anforderungen. Das Weinbaugebiet Mosel, das sich durch Rheinland-Pfalz und das Saarland zieht, ist bereits seit dem 1. Jahrhundert ein solches und ist damit nicht nur bekannter Lieferant von Prädikatswein, sondern auch eine traditionsreiche Region. Andere Weinbauregionen in dieser Kategorie sind etwa Franken, Saale-Unstrut oder Württemberg.

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